Berater in Großbritannien empfehlen Crossrail mit dem Festland zu verbinden

Image result for CrossrailEin staatliches Beratungsgremium hat Vorschläge zur Ausdehnung von Crossrail auf die Ebbsfleet zur Anbindung an die Hochgeschwindigkeitsstrecke 1 und das europäische Festland erarbeitet. Die Thames Estuary 2050 Growth Commission sagt, dass die Erweiterung der Crossrail HS1 in Ebbsfleet in Nord-Kent bis zu 50.000 Arbeitsplätze und 55.000 neue Wohnungen unterstützen könnte. Sie empfiehlt, dass die Regierung 20 Millionen Pfund für die Vorarbeiten zur Entwicklung dieser Verbindung bereitstellt. Dies würde es ermöglichen, die Detailplanung, das Design, die Land- und Finanzmodellierung und die rechtlichen Rahmenbedingungen voranzutreiben.

Die unabhängige Thames Estuary 2050 Growth Commission wurde im März 2016 gegründet, um Pläne für Nord-Kent, Süd-Essex und Ost-London bis 2050 zu entwickeln. Seit Oktober 2017 wird die Kommission von Sir John Armitt geleitet, der das Amt des ehemaligen stellvertretenden Premierministers Lord Heseltine übernommen hat. Ihr Bericht hebt einige der Schwierigkeiten hervor, die die Entwicklung entlang der Themse behindern. Zu den Herausforderungen für das Gebiet gehören die ungelöste Annäherung an die Swanscombe-Halbinsel, Luftqualitätsprobleme infolge überlasteter Flussüberquerungen sowie das langsame Tempo der Fertigstellung.

Die Kommission empfiehlt außerdem drei neue Themse-Überquerungen bis 2030, darunter einen Multimodal-, Straßen- und Bahnübergang in Kombination mit einer zweiten Themse-Barriere. Mögliche Knotenpunkte könnten Basildon und die Medway Towns sein.

Sir John Armitt, Vorsitzender der Thames Estuary 2050 Growth Commission, sagte: “Ohne ein konzertiertes Vorgehen besteht die Gefahr, dass die Themse-Mündung ihr Potenzial nicht ausschöpfen kann, was für die lokalen Gemeinschaften und die nationale Wirtschaft enorme Kosten mit sich bringt.

“Die durchschlagende Botschaft der Konsultation, die die Kommission durchgeführt hat, ist, dass es in der Themse-Mündung Ehrgeiz gibt, eine qualitativ hochwertige Entwicklung und die besten wirtschaftlichen Ergebnisse für die Menschen zu erzielen. Ein “business as usual”-Ansatz wird jedoch nicht zu einem Wachstum in Ausmaß und Tempo führen; eine Reform der Regierungsführung und neue Modelle für die Umsetzung sind erforderlich”, so Sir Armitt.

Die Themse-Mündung hat ein enormes ungenutztes Potenzial und die Erschließung würde sowohl das lokale als auch das nationale Wirtschaftswachstum vorantreiben.

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