Euroraum mit 1,8 % Wachstum im Baugewerbe

Image result for Wachstum im BaugewerbeDie Produktion im Baugewerbe stieg nach ersten Schätzungen bis April in der Eurozone um 1,8 % und in der EU insgesamt um 0,9 %.

Auch in der Eurozone stieg die Bauproduktion im April gegenüber März um 1,8 %, in der EU insgesamt um 1,2 %. In den Monaten bis März war die Produktion im Baugewerbe in den 19 Ländern der Eurozone (EZ19) um 0,2 % und in den 28 Ländern der erweiterten EU (EU28) um 0,8 % gesunken.

Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, sagte, dass der Anstieg von 1,8 % zwischen April 2017 und April 2018 in der Eurozone auf einen Anstieg im Tiefbau um 2,1 % und im Hochbau um 1,8 % zurückzuführen sei. In der EU28 ist der Anstieg um 0,9 % auf einen Anstieg im Tiefbau um 1,6 % und im Hochbau um 0,7 % zurückzuführen. Die höchsten Zuwächse verzeichneten Polen (+16,3 %), Ungarn (+14,2 %), Slowenien (+12,4 %) und die Niederlande (+10,4 %). Die stärksten Rückgänge wurden in Schweden (-6,4 %), Belgien (-4,6 %) und Spanien (-3,4 %) beobachtet.

Die monatliche Zunahme der Produktion im Baugewerbe in der Eurozone um 1,8 % ist auf einen Anstieg im Tiefbau um 4,0 % und im Hochbau um 1,0 % zurückzuführen. In der EU28 ist der Anstieg um 1,2 % auf einen Anstieg im Tiefbau um 3,4 % und im Hochbau um 0,6 % zurückzuführen.

Von den Mitgliedstaaten mit verfügbaren Daten verzeichneten Slowenien (+9,8 %), Ungarn (+6,5 %) und Deutschland (+3,3 %) die höchsten Zuwächse. Die stärksten Rückgänge wurden in Spanien (-3,6 %), Belgien (-1,8 %) und der Slowakei (-1,4 %) beobachtet.

Branchenbeobachter hatten mit dieser Entwicklung gerechnet. Bei der Entwicklung der Bautätigkeit in den südlichen Ländern Italien und Griechenland gab es hingegen unterschiedliche Erwartungen der Analysten. Hier scheint es nun nach dem Bericht zu einer Konsolidierung und „Abwarten“ gekommen zu sein. Bereits geplante Bauprojekte werden umgesetzt, jedoch ist die Rate weiterhin auf sehr niedrigem Niveau.

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